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Zahnarztpraxis · Ästhetische Zahnheilkunde · Kinder- und Erwachsenenbehandlung
Dr. med. dent. Jacques Tamler


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47798 Krefeld
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Gesundheitsnews



Newsletter „KZBV Aktuell“ geht runderneuert an den Start
Mehr vertragszahnärztliche Themen, mehr KZBV

Der Newsletter „KZBV Aktuell“ der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung geht optisch und inhaltlich überarbeitet an den Start. Er richtet sich an Praxen, Patienten, Medien sowie politische Entscheider gleichermaßen und informiert ab sofort noch umfassender und gezielter über vertragszahnärztliche Themen. Damit ist „KZBV Aktuell“ eine unverzichtbare Informationsquelle für alle, die wichtige Nachrichten und Standpunkte der Vertragszahnärzteschaft direkt aus erster Hand erhalten möchten. Der neue Newsletter kann unter www.kzbv.de/newsletter kostenfrei abonniert werden und wird am Mittwoch dieser Woche erstmals verschickt.

Unter anderem beinhaltet der runderneuerte Informationsdienst eine Übersicht aktueller Pressemitteilungen und Stellungnahmen, Reden und Positionierungen des Vorstands zu ausgewählten Versorgungsthemen, zahnärztliche Leitlinien, Publikationen, Themenseiten und Pressefotos von Veranstaltungen, die Vertragszahnärztliche Zahl des Monats sowie Stellenangebote der KZBV. Das klar strukturierte und übersichtliche Design im HTML-Format ermöglicht die Einbindung von Grafiken und Fotos.

„KZBV Aktuell“ erscheint in der Regel monatlich, falls erforderlich aber bei auch in höherer Frequenz, um auf aktuelle Ereignisse schneller reagieren und über grundlegende Positionen der KZBV bedarfsgerecht informieren zu können.

Digitalisierung ja, aber richtig…
Zu Risiken und aktuellen Fehlentwicklungen bei der TI

Die Vertragszahnärzteschaft versteht die Digitalisierung des Gesundheitswesens mehrheitlich als Chance und begrüßt die Entwicklung grundsätzlich im Interesse von Patienten und Praxen. Das betont die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) anlässlich des aktuellen Umsetzungsstandes der Telematikinfrastruktur (TI) erneut. Zugleich kritisiert sie das Vorgehen der für die TI verantwortlichen gematik. Mehrheitsgesellschafter ist seit 2019 das Bundesministerium für Gesundheit.

Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorstandsvorsitzender der KZBV: „Mangelhafte Kommunikation seitens der gematik und auch kürzlich die VSDM-Störung machen es uns schwer, Akzeptanz für die TI im Berufsstand zu fördern. Da wir als handelnder Akteur diese hochkomplexe Infrastruktur aber weiter voranbringen wollen, weisen wir auf immanente Risiken und Fehlentwicklungen hin. Die Unzufriedenheit der Zahnärzteschaft ist extrem hoch und nimmt noch zu, falls Deutschlands größtes Gesundheitsnetz weiter als kostentreibendes Ärgernis wahrgenommen wird.“ Zahnärzte sollten endlich den versprochenen Mehrwert erleben. „Dies wird mit den Anwendungen Elektronischer Medikationsplan, Notfalldatenmanagementund dem Kommunikationsdienst KIM sowie später mit der Elektronischen Patientenakte möglich sein.“

Um die Mitwirkung der Heilberufe nicht zu verspielen, müsse insbesondere der stabile Betrieb der TI und ihrer medizinischen Anwendungen gewährleistet sein. „Wir fordern, dass künftig ausschließlich Anwendungen in die Fläche gehen, die ausreichend unter Praxisbedingungen getestet wurden und stabil und sicher laufen. Erst dann kann die maßvolle Einführung neuer Anwendungen angegangen werden.“ Kontraproduktiv hingegen sei die Reduktion von Feldtests bei wichtigen Komponenten und Diensten. „Schnelligkeit um jeden Preis vor Praktikabilität und Zuverlässigkeit darf nicht das Mittel der Wahl sein, um unrealistische gesetzliche Fristen zu halten.“

So hatten von der KZBV geforderte Feldtests von KIM und der qualifizierten elektronischen Signatur mittlerweile behobene Fehler offenbart, die Labortests von gematik und Herstellern nicht identifizieren konnten. „Ohne den Einsatz der Test-Praxen und Test-KZVen würde es einmal mehr viel Unmut beim Ausrollen von KIM geben. Die umsichtige Entwicklung nutzenbringender und nutzerfreundlicher Anwendungen ist wichtig. Ausführliche Tests und Evaluationen sind aber ein absolutes Muss, um Akzeptanz für digitale Neuerungen zu schaffen. Hier setzen wir auch auf die Rückendeckung anderer Gesellschafter und der gematik gegenüber dem BMG.“

Die TI sollte für Heilberufe eine positive Ergänzung im Versorgungsalltag sein. „Sie muss zur Entlastung etwa bei Anamnesen und Diagnosen beitragen, so dass Zahnärzte mehr Zeit für Patienten haben, anstatt mühsam relevante Unterlagen anzufordern. Beschlüsse der gematik werden zu häufig gegen uns gefasst, obwohl wir unverzichtbare Multiplikatoren sind. Auf uns wird es bei Anwendungen wie der ePA ankommen, wenn diese erfolgreich sein sollen.“

Wenn Gesellschafter Anliegen von Praxen übermitteln, dann sollten diese von der gematik ernst genommen und konstruktiv gewürdigt werden: „Die gematik muss zu einer von Vertrauen und Respekt geprägten Zusammenarbeit zurückfinden.“ So dürfe das Erstellen technischer Spezifikationen „am Reißbrett“ nicht losgelöst von aktuellen Ausstattungen der Praxen, sondern nur unter Einbeziehung bestehender Komponenten erfolgen. Als Beispiel nannte Pochhammer die sogenannten G0- oder Vorläufer-Karten, zu denen neben dem eZahnarztausweis auch die weit verbreiteten ZOD-Karten zählen. „Diese sollten als bewährter Vorläufer des elektronischen Heilberufeausweises der Stufe G2 ‚per Federstrich‘ zum Auslaufmodell werden! Daher haben wir uns bei gematik und BMG intensiv für einen tragfähigen Kompromiss eingesetzt.“

Mit Blick auf die Störung des Versichertenstammdatenmanagements und die lange ungeklärte Finanzierung der Kosten mahnte Pochhammer eine verbesserte Kommunikation der gematik an: „Nicht nur bei diesem ärgerlichen Vorfall hat es an erschöpfenden und rechtzeitigen Sprachregelungen für Landesebene und Praxen gemangelt.“ Angestrebt werden müsse deshalb die schnellere Bearbeitung von Themen, die für berechtigten Frust sorgen. „Wir befürworten eine Stärkung der gematik dahingehend, dass sie nach außen Verantwortung übernimmt und im Sinne der Nutzer agiert.“

Mit Ernährung gegen Karies - Wie sich unsere Zähne gesund durch das Leben essen
Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe hebt anlässlich des diesjährigen Mottos zum Tag der Zahngesundheit am 25. September „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit“ die Bedeutung einer zahngesunden Ernährung hervor. Welche Lebensmittel sind gut für die Zähne? Wie kann fluoridiertes Speisesalz bei der Kariesvorbeugung helfen?

Schokolade, Kuchen, Softdrinks, und Co. – alles Leckereien, von denen viele wissen, dass sie eine Menge Zucker enthalten. Dennoch wird oft beherzt zugegriffen, obwohl das die Entstehung von Karies begünstigt. Die Zähne müssen also geschützt werden! Dabei helfen die vier Säulen der Kariesprophylaxe: Zahngesunde Ernährung, gewissenhafte Zahnpflege, stärkende Fluoride und zahnärztliche Vorsorge.

Bissfest und gesund soll es sein

„Unsere Zähne freuen sich über Lebensmittel, die zuckerarm sind und wenig Säure enthalten“, erklärt Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Daher sollten möglichst häufig Vollkornbrot, Getreidegerichte, Obst, Salate und Rohkost auf den Tisch kommen. Sind die Speisen zudem bissfest, sorgt das Kauen für eine Anregung des Speichelflusses – Essensreste werden abtransportiert, gefährliche Säuren neutralisiert. Um den Zahnschmelz, der selbst zum großen Teil aus Kalzium-Phosphaten besteht, von Anfang an widerstandsfähiger zu machen, hilft eine ausreichende Zufuhr von Kalzium. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt diese bei 1.000 Milligramm pro Tag für Erwachsene. Daher sollten auch Milch und Milchprodukte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. „Auf stark zuckerhaltige Lebensmittel sollte dagegen möglichst verzichtet werden. Insbesondere klebrige Süßigkeiten sind tückisch. Denn diese bleiben lange an den Zähnen haften, sodass Plaque entsteht und die Bakterien im Zahnbelag genug Zeit haben, den Zucker in schädliche Säure umzuwandeln. Diese greift dann den Zahnschmelz an und ermöglicht die Kariesbildung“, warnt Zimmer. Tipp: Orientierung, welche Produkte zuckerfrei und zahnfreundlich sind, bietet das Zahnmännchensymbol.

Immer gut spülen

Werden säurehaltige Getränke wie Softdrinks, Fruchtsäfte oder Sportlergetränke verzehrt, sollten diese am besten in großen Schlucken getrunken werden. Dadurch ist der Kontakt zwischen Säure und Zahn kürzer. Ebenso kann nach süßen und sauren Speisen ein Schluck Wasser sowie das Ausspülen des Mundes bei der Neutralisierung helfen. Einige Länder setzen zusätzlich auf eine Trinkwasserfluoridierung, da das Spurenelement ein wichtiger Bestandteil der Kariesprophylaxe ist. Es macht die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säureattacken und hilft sogar dabei, den Zahnschmelz zu regenerieren. In Deutschland verbietet das Lebensmittelrecht diese Anreicherung. In der EU sowie in den meisten Regionen Deutschlands liegt die Fluoridkonzentration im Leitungswasser unter 0,3 mg Fluorid/l. Mineralwasser unterscheiden sich je nach Region. Hier gilt ein europaweiter Grenzwert von 5 mg/l. Insgesamt nimmt der Europäer über Wasser und Getränke auf Wasserbasis jedoch nur 0,13 mg Fluorid pro Tag auf.1,2 Teetrinker nehmen mehr zu sich. Ein Liter schwarzer oder grüner Tee liefert im Durchschnitt 1-2 mg Fluorid.3

Fluorid zur Kariesprophylaxe

Auch in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Vollkorn- und Milchprodukten lassen sich Spuren von Fluorid finden. Wer als Erwachsener täglich zwischen 3,1 bis 3,8 mg Fluorid aufnimmt, erreicht laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine angemessene Zufuhr.2 Professor Zimmer aber weiß: „Über die Nahrung nehmen die Menschen hierzulande nur rund 15 bis 20 Prozent des für den Zahnschutz notwendigen Fluoridbedarfs auf. Durch den Einsatz von fluoridiertem Speisesalz kann die Zufuhr ganz einfach erhöht werden. Die karieshemmende Wirksamkeit von Fluoridsalz ist in zahlreichen Studien belegt. Das Fluorid wirkt direkt an der Zahnoberfläche und schützt so den Zahnschmelz vor Säuren. Und die Wirkung hält an: Auch nach 30 bis 120 Minuten ist die Fluoridkonzentration im Speichel noch erhöht.“ Das ist allerdings kein Freifahrtschein zum Zusalzen. Um sich weiterhin salzarm zu ernähren, sollte beim Kochen im Haushalt gelten: Wenn Salz, dann Jodsalz mit Fluorid.

Ist Fluorid gefährlich?

Immer wieder kommen Bedenken hinsichtlich der Verwendung und Dosierung von Fluorid auf, da dem Spurenelement ein möglicherweise nervenschädigender Effekt unterstellt wird. Eine aktuelle Untersuchung des Leibniz-Instituts an der TU Dortmund hat dazu eine Vielzahl an Studien untersucht, das Fazit: „Bei der aktuellen Fluoridexposition in Europa besteht kein Anlass zur Besorgnis.“2 Professor Zimmer erklärt: „Die Gefahr einer Überdosierung besteht nur, wenn zu viele Fluoridquellen falsch miteinander kombiniert werden. Bei Erwachsenen kommt das in der Regel nicht vor. Nutzen Kinder jedoch beispielsweise gleichzeitig fluoridierte Zahnpasten, Speisesalz und Fluoridtabletten, kann sich bis zum sechsten Lebensjahr eine Fluorose bilden – die weißen Schmelzflecken sind jedoch harmlos und lediglich ein ästhetisches Problem.“ Bei Kindern ist deshalb wichtig: Neben fluoridierter Zahnpasta (1.000 ppm, je nach Alter in Reiskorn oder Erbsengröße) und der Fluoridlackprophylaxe beim Zahnarzt entweder Fluoridtabletten ODER fluoridiertes Speisesalz nutzen.

[i] Noch Fragen offen?

Verbraucher können sich bei Fragen zur Kariesvorbeugung telefonisch unter 069/2470-6822 oder via E-Mail daz@kariesvorbeugung.de an die Informationsstelle für Kariesprophylaxe wenden.